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Hust & Claire

Hust and Claire

Dänische Kinderkleidung aus Bambusviskose und Merinowolle in Größe 44 bis 164

Ein Body, der nach dem zwanzigsten Waschgang noch weich ist. Ein Merino-Overall, in dem Dein Kind im Januar draußen bleiben will. Genau dafür steht Hust and Claire. Die dänische Marke gestaltet für Baby, Kleinkind und Schulkind – Bodys, Shirts, Hosen, Kleider, Strick und Outdoor. Hier findest Du das Sortiment für Mädchen und Jungen an einem Ort, von Größe 56 bis 140. Was die Teile verbindet: hautfreundliche Materialien wie Bambus Bio-Baumwolle und Merinowolle, gedeckte Farben und Schnitte, die Bewegung mitmachen. Wir zeigen Dir, was es gibt, welche Größe passt und woran Du die Materialien erkennst.

Sortiment im Überblick – was es von Hust and Claire gibt

Das Sortiment ist nach Lebensphasen aufgebaut und wächst mit. Drei Bereiche decken den Alltag ab.

Baby: Bodys, Strampler, Schlafanzüge

Für die ersten Monate sind Bodys, Strampler und Schlafanzüge die Teile, die täglich im Einsatz sind – und von denen man selten zu viele hat. Die Bodys der HCBuller-Reihe gibt es kurz- und langärmlig, meist aus Bambusviskose mit einem kleinen Elasthan-Anteil. Dazu kommen Langarm-Strampler (HCMulle), Wickelbodys, Hemdbodys mit Kragen und weiche Babyhosen.

Für die Nacht findest Du ein- und zweiteilige Schlafanzüge, ebenfalls überwiegend aus Bambusviskose. Praxis-Tipp: Nimm bei Bodys lieber vier statt zwei. Einer liegt immer in der Wäsche, einer in der Wickeltasche.

Kind: Shirts, Hosen, Kleider, Strick

Ab Größe 92 verschiebt sich der Schwerpunkt zu Kombiteilen, die Kita und Schule aushalten. Das Angebot gliedert sich so:

  • T-Shirts und Langarmshirts: aus Baumwolle oder Bambusviskose, mit Stickereien, Streifen oder Allover-Prints
  • Hosen: Jogger, Bundhosen, Cordhosen, Jeans, Sommerhosen aus Baumwolle-Leinen
  • Leggings und Strumpfhosen: Rippqualität, Bambusviskose oder Strick aus reiner Wolle
  • Kleider und Röcke: Samtkleider, Tüllröcke mit Glitzerdetails, leichte Sommerkleider
  • Strick: Cardigans und Pullover für die Übergangszeit

Die Kindermode von Hust and Claire ist in den Farben zurückhaltend – Sandshell, Dusty Rose, Forest Fog, Blues. Das macht das Kombinieren einfacher, wirkt aber weniger knallig als typische Kinderkollektionen. Wenn Dein Kind kräftige Farben liebt, ist das ein ehrlicher Punkt gegen die Marke.

Outdoor: Schneeanzüge, Winterjacken, Wollwalk

Für draußen ist die Outdoor-Linie der stärkste Teil des Sortiments, weil hier messbare Werte hinterlegt sind. Die Winterjacken haben eine Wassersäule von 10.000 mm, getapte Nähte und sind atmungsaktiv – das reicht für Dauerregen und nassen Schnee.

Dazu kommen Schneeanzüge, Wollwalk-Overalls und -Kapuzenjacken aus Merinowolle sowie Balaclavas und Fäustlinge aus Walk. Ergänzend gibt es Sommerjacken, Regenbekleidung und Thermokleidung als Zwischenschicht.

Größen richtig wählen

Hier steigen die meisten Eltern aus – deshalb hier die wichtigsten Punkte kompakt.

Die vier Kollektionslinien und ihre Größenspannen

Die Marke arbeitet mit vier Linien, die sich überlappen:

  • Baby: Größe 44–92
  • Mini: Größe 86–128
  • Kids: Größe 116–164
  • Essentials: Größe 50–164

Bei Ingrids Glückswelt bieten wir ein breites Sortiment aus den Bereichen Baby, Mini und Essentials von Größe 56 bis Größe 140. Das heißt: Suchst Du Größe 92, findest Du Teile aus zwei Linien mit leicht unterschiedlichem Schnitt. Die Baby-Variante hat mehr Raum für die Windel, die Mini-Variante sitzt schmaler. Wer schon läuft und trocken ist, ist mit Mini meist besser bedient.

Zentimeter, Jahre und Kopfumfang

Im Handel laufen drei Größensysteme parallel, was schnell für Verwirrung sorgt. Kleidung wird in Zentimetern angegeben, oft mit Altersangabe dahinter – etwa „2 Jahre (92)“. Mützen und Balaclavas laufen dagegen in Kopfumfang: 44, 48, 51 und 54 cm. Fäustlinge findest Du in Altersspannen wie 12–18 Monate oder 2–3 Jahre.

Wenn Du unsicher bist, miss einmal nach: Kopfumfang mit dem Maßband über den Ohren, Körperlänge vom Scheitel bis zur Ferse. Das spart Dir eine Rücksendung.

Fällt Hust and Claire größer aus?

Unbehandelte Bio-Baumwolle läuft beim ersten Waschen etwa 3 bis 5 Prozent ein – die Schnitte sind deshalb von vornherein großzügiger angelegt. Ungewaschen wirkt ein Shirt also etwas weiter, nach dem ersten Waschgang sitzt es wie gedacht.

Bei den Schneeanzügen ist es anders: Die fallen größengetreu aus und bieten bewusst Platz für eine Schicht darunter. Wenn Dein Kind genau zwischen zwei Größen liegt, greif zur größeren – dann passt an kalten Tagen noch Merinowäsche darunter.

Materialien – was wofür passt

Bambusviskose für Haut und Nacht

Bambusviskose ist die erste Wahl für alles, was viele Stunden direkt auf der Haut liegt. Typisch sind 95 Prozent Viskose aus Bambus und 5 Prozent Elasthan. Der Stoff fühlt sich glatt und kühl an und gibt beim Anziehen nach.

Eingesetzt wird er vor allem bei Bodys, Schlafanzügen, Leggings und Babyhosen. Wenn Dein Kind empfindlich auf Nähte reagiert, ist das der Materialbereich, mit dem Du anfangen solltest.

Merinowolle und Wolle-Bambus für kalte Tage

Die Merino-Wolle von Hust and Claire ist ein Schwerpunkt der Marke – nach Herstellerangaben entstehen jährlich über 250.000 Merino-Artikel, waschbar bei 40 Grad. Merino wärmt, ohne zu kratzen, und reguliert Feuchtigkeit besser als Baumwolle.

Daneben gibt es Mischungen aus Wolle und Bambusviskose, etwa bei Langarm-Bodys, Joggern und Leggings. Diese Mischqualität ist ein guter Kompromiss: wärmer als reine Bambusviskose, weicher als reine Wolle.

Bio-Baumwolle, Leinen und Cord für den Alltag

Für Kita, Sandkasten und Spielplatz sind Baumwolle und Cord die vernünftigere Wahl als Wolle oder Bambus. Du findest Sommerhosen aus Baumwolle-Leinen, Cordhosen, Jeans und Jersey-Shirts.

Der Kompromiss lässt sich klar benennen: Bambusviskose und Merino fühlen sich angenehmer an, sind aber empfindlicher gegen Reibung. Baumwolle steckt Knierutschen und häufiges Waschen besser weg. Kinderkleidung dieser Art gehört in jede Grundausstattung.

Zertifikate – was tatsächlich geprüft ist

GOTS, Oeko-Tex 100 und SA 8000 im Klartext

Nach Herstellerangaben sind rund 80 Prozent der Baby-Kollektion GOTS oder Oeko-Tex 100 zertifiziert – nicht das komplette Sortiment. GOTS prüft den Bio-Anteil der Fasern und soziale Mindeststandards in der Verarbeitungskette. Oeko-Tex 100 prüft das fertige Produkt auf Schadstoffe.

SA 8000 bezieht sich auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten; die Marke war das erste skandinavische Modehaus mit dieser Zertifizierung. Rund 80 Prozent der Lieferanten sind zusätzlich BSCI-auditiert.

Warum nicht jedes Teil ein Siegel trägt

Die Bio-Linie ist nur ein Teil des Angebots – deshalb steht das Siegel am einzelnen Artikel, nicht pauschal bei der Marke. Wenn Dir die Zertifizierung wichtig ist, prüf die Angabe im Produktdatenblatt statt Dich auf eine allgemeine Markenaussage zu verlassen.

Das klingt nach einer Einschränkung, ist aber die belastbare Information. Viele Anbieter verkürzen das zu „GOTS-zertifiziert“ – das trifft für einen Teil des Sortiments zu, nicht für alles.

Wasch- und Trage-Tests vor der Produktion

Jedes Modell wird vor der Serienproduktion vier- bis sechsmal gewaschen und in Familien getragen.Im letzten Berichtsjahr waren das nach Herstellerangaben 1.560 Tests.

Das erklärt, warum Farben und Bündchen bei dieser Marke vergleichsweise stabil bleiben. Eine Garantie ist es nicht, aber eine nachvollziehbare Zahl statt einer Behauptung.

Preise, Pflege und die Modellnamen

Preisrahmen zur Orientierung

Zur Einordnung die regulären Preise gängiger Kategorien – ein kurzer Preisvergleich zwischen den Warengruppen zeigt Dir schnell, wo Dein Budget landet:

  • Bambus-Jogger: ab ca. 19,95 €
  • Bodys: ca. 24,95 €
  • Shirts: ca. 19,95–34,95 €
  • Langarm-Strampler: ca. 37,95 €
  • Leggings: ca. 24,95–34,95 €
  • Merino-Balaclava: ca. 34,95 €
  • Kleider: ca. 44,95 €
  • Wollwalk-Kapuzenjacke: ca. 79,95 €
  • Merino-Walk-Overall: ca. 89,95 €

Im Abverkauf sind Reduzierungen zwischen 22 und 50 Prozent üblich. Wer Hust & Claire günstiger sucht, wird im Sale und im Outlet fündig – dort landen auslaufende Prints der Vorsaison.

Was HCBuller, HCAlma und HCGusti bedeuten

Das Kürzel im Produktnamen steht für den Schnitt, nicht für die Saison – und das ist beim Nachkaufen Gold wert. HCBuller ist der Body, HCMulle der Strampler, HCGusti die Babyhose, HCAlma das Mädchen-Shirt, HCAustin das Shirt für ältere Kinder.

Wenn ein Schnitt Deinem Kind gut passt, merk Dir den Namen. In der nächsten Saison findest Du denselben Schnitt in neuen Farben wieder – das gilt für Hust and Claire für Jungen ebenso wie für Mädchenmodelle.

Waschen und Pflegen

Baumwolle und Viskose wäschst Du bei 30 bis 40 Grad auf links, Wolle im Wollprogramm mit Wollwaschmittel. Merino verträgt laut Hersteller 40 Grad, sollte aber seltener in die Maschine.

Der Grund: Wolle trägt Lanolin an der Oberfläche, das Gerüche hemmt. Häufiges Waschen spült es aus. Lüfte Wollteile lieber über Nacht, statt sie nach jedem Tragen zu waschen.

Häufige Fragen

Fällt Hust and Claire größer oder kleiner aus?

Insgesamt fällt die Kleidung normal aus, wirkt ungewaschen aber etwas weiter. Der Grund: Unbehandelte Bio-Baumwolle läuft beim ersten Waschgang etwa 3 bis 5 Prozent ein, deshalb sind die Schnitte von vornherein großzügiger geplant. Wasch neue Teile einmal, bevor Du über die Passform entscheidest. Bei Bodys und Stramplern der Baby-Linie kommt zusätzlicher Raum für die Windel dazu. Schneeanzüge fallen größengetreu aus und lassen bewusst Platz für eine Schicht darunter – bei Zwischengrößen greif zur größeren Nummer.

Ist Hust and Claire GOTS-zertifiziert?

Teilweise. Nach Herstellerangaben sind rund 80 Prozent der Baby-Kollektion GOTS oder Oeko-Tex 100 zertifiziert – das gilt also nicht automatisch für jedes Teil im Gesamtsortiment. Manche Händler verkürzen das zu einer pauschalen Aussage über die Marke, was ungenau ist. Zusätzlich ist das Unternehmen SA-8000-zertifiziert, was sich auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten bezieht, und rund 80 Prozent der Lieferanten sind BSCI-auditiert. Prüf das Siegel am einzelnen Artikel im Produktdatenblatt.

Seit wann gibt es Hust and Claire?

Die Marke wurde 1984 von Anders Hust gegründet und gehört zum dänischen Modehaus Claire Group, das bereits 1975 entstand. Im Netz kursiert häufig die Angabe, die Marke selbst sei seit 1975 aktiv – das vermischt beide Jahreszahlen. Die offizielle Markenseite spricht von über 30 Jahren Erfahrung in der Kinderbekleidung, was zu 1984 passt. Der Firmensitz liegt in Ikast in Dänemark, dort entstehen auch Design und Kollektionsplanung.

Was bedeuten die Kürzel HC im Produktnamen?

HC steht für Hust & Claire, der Name dahinter bezeichnet den Schnitt. HCBuller ist der Body, HCMulle der Strampler, HCGusti die Babyhose, HCAlma das Mädchen-Shirt, HCAustin das Shirt für größere Kinder, HCFeo die Balaclava. Diese Namen bleiben über Saisons hinweg gleich – nur Farben und Prints wechseln. Für Dich heißt das: Wenn ein Schnitt gut sitzt, merk Dir das Kürzel. Beim Nachkaufen in der nächsten Größe findest Du dieselbe Passform sofort wieder.

Für welches Alter ist Hust and Claire gedacht?

Die Marke deckt nach eigenen Angaben Jungen und Mädchen von 0 bis 14 Jahren ab. Praktisch verteilt sich das auf vier Kollektionslinien: Baby in Größe 44 bis 92, Mini in Größe 86 bis 128, Kids in Größe 116 bis 164 und Essentials über die gesamte Spanne von 50 bis 164. Die Linien überlappen sich bewusst, damit Du beim Wachstum nicht zwischen zwei Systemen wechseln musst. Größere Größen findest Du vor allem in den Kids- und Essentials-Linien.

Kann man Merinowolle von Hust and Claire in der Maschine waschen?

Ja, die Merinoqualität ist laut Hersteller bei 40 Grad waschbar – nutze aber das Wollprogramm und ein Wollwaschmittel ohne Bleiche. Wichtiger als die Temperatur ist die Häufigkeit: Wolle trägt an der Oberfläche Lanolin, das Bakterien und Gerüche hemmt und Feuchtigkeit abweist. Jeder Waschgang spült einen Teil davon aus, und damit gehen Eigenschaften verloren. Lüfte Wollteile deshalb lieber über Nacht auf dem Balkon und wasch sie nur, wenn sie wirklich schmutzig sind.

Was ist der Unterschied zwischen Bambusviskose und Bio-Baumwolle?

Bambusviskose fühlt sich glatter und kühler an, fällt weicher und eignet sich besonders für alles, was lange direkt auf der Haut liegt – Bodys, Schlafanzüge, Leggings. Bio-Baumwolle ist etwas fester im Griff und hält Reibung besser stand, also die bessere Wahl für Kita-Hosen, Shirts und alles, was Sandkasten und Klettergerüst sieht. Beide Materialien kommen meist mit einem kleinen Elasthan-Anteil, damit die Teile beim Anziehen nachgeben. Für den Alltag lohnt sich eine Mischung aus beidem.

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